Über die Einrichtung
In der Gerinnungsambulanz der Klinikums Minden können alle wesentlichen Störungen im Hämostasesystem (Blutgerinnungssystem) abgeklärt werden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Erfassung von biochemischen Risikofaktoren für venöse Thrombosen: Die Entstehung von Thrombosen ist ein Zusammenspiel vieler Risikofaktoren. Biochemische Parameter, die oft genetisch festgelegt sind, spielen genauso eine Rolle wie Lebensumstände und Lebensstil. Zusätzlich können auch chronische Erkrankungen zum Entstehen einer Thrombose beitragen. Bei der Abklärung einer Thrombose-Neigung wird versucht, durch Labordiagnostik und Krankengeschichte ein persönliches Risikoprofil zu erstellen.
Folgende Leistungen bietet die Gerinnungsambulanz an:
Abklärung einer Thromboseneigung:
- APC-Resistenz
- Faktor V-Leiden-Mutation
- Faktor II-Mutation (Prothrombin-Mutation)
- Protein C
- Protein S
- Lupus Antikoagulanz, Anticardiolipin-Antikörper
- Faktor VIII-Aktivität
- Homocysteinbestimmung
- Lipidstoffwechsel
- Nachweis einer Dysfibrinogenämie
Ziel: Abschätzung des Thromboserisikos und ggf. Anpassung der Thromboseprophylaxe
Überwachung einer Antikoagulationstherapie:
- Marcumartherapie (Quick-Wertbestimmung)
- Niedermolekulares Heparin (Bestimmung der Anti-Xa-Aktivität)
Abklärung einer Blutungsneigung:
- Hämophilie A und B („Bluter“)
- Bestimmung aller Gerinnungsfaktoren
- von-Willebrand’sche Erkrankung (von Willebrand-Jürgens-Syndrom)
- Thrombozytenfunktionsstörung
- Beratung bei Patienten mit Blutungsneigung vor chirurgischen Eingriffen
Mühlenkreiskliniken reagieren auf Patientenbedürfnisse
Zu weiteren MeldungenHans-Nolte-Straße 1
32429 Minden
Telefon: 0571 / 790 – 0
info@klinikum-minden.de
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