Mkk - Mühlenkreiskliniken

Pressemeldungen der Mkk - Mühlenkreisklinken

Pressemeldungen, KH Bad Oeynhausen, 24.02.2012:
Krankenhaus Bad Oeynhausen mit modernster Diagnostik

Foto: MKK | Eine Ganzkörperuntersuchung dauert nur wenige Sekunden. Wie es geht demonstrieren Claudia Winter, radiologische Oberärztin, und Martina Küsel, Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA) am Krankenhaus Bad Oeynhausen.

Foto: MKK | Der neue Computertomograph macht hochauflösende Aufnahmen des ganzen Körpers in Sekundenschnelle. (v.l.) Thomas Müller, radiologischer Oberarzt, Holger Stürmann, Geschäftsführer Krankenhaus Bad Oeynhausen, Claudia Winter, radiologische Oberärztin, (liegend) Martina Küsel, Medizinisch-technische Radiologieassistentin (MTRA), Christiane Vogt-Bauer, MTRA, Regina Siek, leitende MTRA, Danuta Wilma-Gapinski, Radiologin, Prof. Dr. Wolf-Dieter Reinbold, Konzernradiologe der Mühlenkreiskliniken.

Foto: MKK | Die radiologischen Oberärzte, Thomas Müller und Claudia Winter, haben pro Patient bis zu 500 hochauflösende Bilder des Körperinnern für die Diagnostik zur Verfügung.

Mühlenkreiskliniken (MKK) investieren in neuen Computertomographen


Bad Oeynhausen, 23.02.2012.

„Einmal Luft anhalten bitte!“ Das ist einer der Sätze, die Patienten gesagt bekommen, wenn Sie in einem Computertomographen (CT) untersucht werden. Mit dem neuen Gerät in der Radiologie des Krankenhauses Bad Oeynhausen dauert dieser Vorgang nur noch wenige Sekunden. „Das ist eine erhebliche Erleichterung, gerade für ältere Personen oder Menschen nach einem schweren Unfall“, erläutert Claudia Winter, radiologische Oberärztin am Krankenhaus Bad Oeynhausen.

Das neue Gerät liefert in einer etwa 20 Sekunden dauernden Untersuchung bis zu 500 hochauflösende Bilder des gesamten menschlichen Körpers. Vom Knochenbruch bis zum bösartigen Tumor können die Mediziner alles erkennen und diagnostizieren. Es arbeitet dabei etwa 16 Mal schneller, als das Vorgängergerät. Die Radiologie am Krankenhaus Bad Oeynhausen ist 24 Stunden rund um die Uhr an sieben Tagen in der Woche besetzt. Drei Ärzte sorgen hier für eine optimale Patienten Versorgung. Über den Mutterkonzern, die Mühlenkreiskliniken, ist die Abteilung in die Konzernradiologie unter der Leitung von Prof. Dr. Wolf-Dieter Reinbold in Minden eingebunden. „Diese Vernetzung hat enorme Vorteile für den Patienten. Gemeinsam ist es uns möglich, ein Expertenteam aus 15 Radiologen vorzuhalten. Bei schwierigen Fällen kann so innerhalb weniger Minuten der Rat eines Kollegen eingeholt werden.“

Vernetzung für eine optimale Patientenversorgung

Alle Standorte der Mühlenkreiskliniken, von Rahden über Lübbecke, Bad Oeynhausen und Minden, sind miteinander über Standleitungen verbunden. Die Patientenbilder werden so überspielt und stehen in voller Auflösung an allen Krankenhäusern zur Verfügung. Auch bei Verlegungen oder späteren Behandlungen können alle Mediziner auf die einmal gemachten Aufnahmen zurückgreifen. „Dies ist im hohen Maße effektiv und schonend und kommt vor allem einem zugute, dem Patienten“, führt Reinbold weiter aus.

Radiologische Intervention erspart Operation

Die Radiologie im Krankenhaus Bad Oeynhausen liefert jedoch nicht nur Bilder für die Diagnostik.

„Wir entnehmen Gewebeproben aus dem Körperinnern mit einer Punktionsnadel oder wir können schmerzstillende Medikamente ganz dicht, zum Beispiel an die Wirbelsäule absetzen“, zählt Oberärztin Claudia Winter auf. „Auch ist es bei Geschwüren oder Sekretansammlungen möglich, Flüssigkeiten abzusaugen. So bleiben den Patienten komplizierte und aufwendige Operationen erspart.“ All das geschieht unter ständiger bildgebender Kontrolle. Die Radiologen haben zu jeder Zeit die Möglichkeit, mit Hilfe des Computertomographen zu überprüfen, ob sie mit ihrer Punktionsnadel auch tatsächlich den Krankheitsherd erreicht haben.

Eine echte Zukunftsinvestition

Etwa 4.000 Patienten werden pro Jahr mit dem neuen Computertomographen im Bad Oeynhausener Krankenhaus untersucht und behandelt. „Es ist sehr wichtig für uns, hier technologisch auf dem neusten Stand zu sein“, erklärt Holger Stürmann, Geschäftsführer des Krankenhauses Bad Oeynhausen. „Gerade für unsere Spezialabteilungen im Haus, wie zum Beispiel die Gefäßchirurgie, sind die 3D Bilder der Blutbahnen eine sehr wichtige Grundlage für die operativen Eingriffe.“ Auch viele Rehakliniken aus Bad Oeynhausen nutzen die große Erfahrung und die moderne technische Ausstattung der Radiologie im Krankenhaus Bad Oeynhausen. Über 200.000 Euro kostete der neue Computertomograph. Geschäftsführer Stürmann ist überzeugt „ im Sinne einer optimalen Patientenversorgung in Bad Oeynhausen ist dies eine absolut sinnvolle Investition.“

Dateien:
2012_02_23_PM_Radiologie_Krankenhaus_Bad_Oeynhausen.pdf
 
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